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Aktivitäten der Heimatkundlichen Arbeitsgemeinschaft Lahnau e.V. (HAGL)

Teilnehmer am 27. Grenzgang

Geschichte ist nicht langweilig

Einen erfolgreichen Verlauf nahm der 27. Grenzgang der Heimatkundlichen Arbeitsgemeinschaft Lahnau e.V. entlang der Kanonenbahn von der Lahn bis Kinzenbach. An der Lahnbrücke der Kanonenbahn zwischen Lahnau und Garbenheim begrüßte der 1. Vorsitzende Dieter Schmidt die ca. 25 Teilnehmer.
Erwin Schmidt erläuterte die Geschichte der Lahn und ging auf den Bau der teilweise für zwei Gleise ausgelegten Eisenbahnstrecke ein. Parallel konnten die vielen Radwander- und Bootstouristen bei herrlichstem Wetter beobachtet werden.
An der Kläranlage von Lahnau, ursprünglich nur für Dorlar und Atzbach gebaut, erläuterte Dieter Schmidt die Entwicklung der Anlage aus den 70er Jahren bis heute. Ralf Stahl, welcher den Grenzgang organisierte, erklärte am Eisenbahnviadukt Dorlar die Bauweise der Trasse und der Viadukte. An dem Dorlarer Einkaufszentrum wurde auf die damalige Altlast der Müllentsorgung hingewiesen und den Aufwand, mit welchem der heutige Zustand hergestellt werden musste.
Karl-Heinz Wille, 2. Vorsitzender des Vereins, gab geschichtliche Informationen über die damalige Firma Holzwerke Wilhelmi. Ergänzt wurde der Beitrag über den Dorlarer Bahnhof von Ralf Stahl, welcher auch die weiteren Beiträge zur Atzbacher Gesamtschule, dem Haltepunkt Atzbach der Kanonenbahn und den Störchen zu Atzbach den Teilnehmern erklärte.
Vor dem Bahnhof Kinzenbach wurden die Teilnehmer noch einmal auf die ca. 2300 Jahre alte Keltenschmiede hingewiesen, welcher oberhalb der Straße nach Kinzenbach von 10 Jahren ergraben wurde.
Im Kinzenbacher Bahnhof erfolgte ein Führung durch das Kinzenbacher Heimatmuseum durch Herrn Werner Rinn und dessen Mannschaft. Fachkundige Erklärungen wurden zur Kanonenbahn und den am Bahnhof angestellten Triebwagen gegeben.
Gemütlich fand die Veranstaltung ihren Ausklang mit einem gemütlichen Beisammensein mit Würstchen im Wartesaal 2. Klasse des ehemaligen Bahnhofs.

Beginn des Grenzganges 2008 am Hof Moritzburg bei Königsberg Erklärungen unter dem Regenschirm Ralf Stahl erläutert den Bergbau in der Region

25. Historische Grenzwanderung 2008

Am Samstag, dem 23. August fand der von der HAGL e.V. veranstaltete diesjährige Grenzgang statt. Es war der 25. Grenzgang und damit ein kleines Jubiläum.
Die Teilnehmer wurden mit einem Bus von Lahnau aus zum Ausgangspunkt der ca. zweistündigen Wanderung gebracht. Anschließend erfolgte ein lockerer Fußmarsch mit Unterbrechungen über ca. 4,5 km. Für gehbehinderte Personen stand für bestimmte Streckenteile eine Fahrgelegenheit zur Verfügung.
Die Strecke führte in diesem Jahr von der Moritzburg in Königsberg über den Bleidenberg zum Hofgut Bubenrod und von dort durch das Schwarzbachtal zum ehemaligen Standort der Streiteiche. Hier wurde eine zur besseren Orientierung der Wanderer dienende neue Wegetafel eingeweiht. Am Zielort standen Getränke und ein Imbiss zur Verfügung.
Autor: Peter Schepp

Erläuterungen zu den Hügelgräbern Die neue Wandertafel Beisammensein am Ende des Grenzganges, rechts Bürgermeister Eckhard Schultz Vorstandsmitglied der HAGL Erwin Schmidt Grenzwanderer, links David Rauber im Gespräch mit Dieter Schmidt Peter Schepp erklärt seinen Zuhöhrern die Geschichte des Grenzweges

24. Historische Grenzwanderung 2007

Am Samstag, 25.08., war es wieder mal soweit. Die nunmehr 24. Grenzwanderung der Heimatkundlichen Arbeitsgemeinschaft Lahnau e.V. startete um 14.00 Uhr am Römerforum. Dr. David Rauber begrüßte die zahlreichen Teilnehmer, und Erwin Schmidt gab eine kurze Erklärung zur Entstehung und Lage des Römerforums ab.
Danach führte Peter Schepp, in der HAGL nunmehr zuständig für die Exkursionen, die Gruppe durch die Feldgemarkung zur Trasse der “Alten Marburger Straße”, die westlich und nördlich an Waldgirmes vorbei verläuft. Auf dieser historischen Heer- und Handelsstraße soll bereits die heilige Elisabeth bei Ihrem Weg von Marburg zum Kloster Altenberg geschritten sein.
Es folgen Erklärungen zur Geschichte der “Haustädter Mühle” und der vergangenen Dörfer “Husstetten” (14.Jhd.) und ”Obergirmes” (12.Jhd.) sowie den Eisenerzbergbau in den Gruben Rothläufchen und Falkenstein zwischen der Mitte des 19. Jhd. und ca. 1920.
über die Flurgemarkung “Auf dem Meer” ging es vorbei an der Schwalbenmühle über den alten Königsberger Weg, vorbei am “Anspann” und der “Höll” zum Zollstock, wo auch heute noch der historische Grenzverlauf zwischen dem Großherzogtum Hessen und dem Königreich Preußen zu finden ist.
An der großen Wegekreuzung “Zollstock-Auf dem Buchrain” wurde dann im Beisein des Ersten Beigeordneten der Gemeinde Lahnau, Norbert Schmidt, eine aus Mitteln der HAGL finanzierter Wegweiser seiner Bestimmung übergeben.
Autor: Peter Schepp

Die Wandergruppe auf dem Weg Richtung Schwalbenmühle Die Wandergruppe auf dem Weg Richtung Schwalbenmühle Links neben dem neuen Wegweiser Dr. David Rauber 
und Berthold Burzel, rechts neben dem Schild Norbert Schmidt und Erwin Schmidt

GEMEINDEGESCHICHTE

DAS MUSEUM

DER VEREIN

Stand vom: 04.02.2010

Heimatmuseum Waldgirmes - Hedwig Schmidt Haus - Friedenstraße 20 - 35633 Lahnau-Waldgirmes Telefon: 06441 - 64522
Öffnungszeiten: Mittwochs und jeden ersten Sonntag im Monat von 14.00 bis 16.00 Uhr sowie nach Vereinbarung.
Von November - März geschlossen